Wie im Rausch: Warum der Goldpreis gerade alle Rekorde bricht
Gold ist derzeit so teuer wie nie zuvor. Sein Preis erreichte zuletzt immer wieder neue Höchstwerte. In unserem Blogpost beleuchten wir diese Entwicklung näher. Zudem erfahren Sie viele spannende Fakten über das Edelmetall.
Goldpreis knackt die 5.000-Dollar-Marke
Es scheint, als kenne der Goldpreis aktuell nur eine Richtung: nach oben. Mit 5.093 US-Dollar pro Feinunze knackte er am 26. Januar zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 5.000 US-Dollar. Damit setzte sich am Jahresanfang 2026 die rasante Goldrallye aus dem Jahr 2025, als der US-Dollar-Preis des Edelmetalls bereits um mehr als 65 Prozent gestiegen war, weiter fort. Gut zu wissen: Den tagesaktuellen Goldpreis erfahren Sie zum Beispiel auf der Webseite gold.de* – in US-Dollar und Euro.
Vielfältige Gründe für den Preisanstieg
Doch warum ist der Goldpreis zuletzt überhaupt so stark gestiegen? Dafür gibt es verschiedene, zum Teil miteinander verstrickte Gründe. Grundsätzlich gilt Gold als „Krisenwährung“. Das heißt, je größer die politische und wirtschaftliche Unsicherheit, desto höher ist in der Regel die Nachfrage nach Gold – und damit sein Preis. Angesichts der Vielzahl aktueller politischer Krisen auf der Welt und der zuweilen sprunghaften Handelspolitik der US-Regierung – etwa mit Blick auf das Thema Zölle – ist es also kein Wunder, dass das Edelmetall so gefragt ist. Hinzu kommen schwache Wirtschaftsdaten aus vielen Ländern weltweit sowie die hohe Goldnachfrage vieler Notenbanken. Zudem schichten Staaten, die sich unabhängiger vom US-Dollar machen wollen, ihre Kapitalreserven zunehmend in Gold um. Bei der Reisebank lesen Sie weitere Details zur jüngsten Goldpreisentwicklung*.
Wie steht es um Deutschlands Goldreserven?
Deutschland hält nach den USA die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Ende 2024 verfügte der deutsche Staat laut dem Geschäftsbericht der Bundesbank* über mehr als 3.350 Tonnen Gold. Lagerorte sind vorwiegend die Hochsicherheitstresore der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main (1.710 Tonnen), die Federal Reserve Bank in New York (1.236 Tonnen) und die Bank of England in London (405 Tonnen).
Gold ist ein begrenzter Markt
Laut dem World Gold Council (WGC)* gab es Ende 2024 weltweit rund 216.265 Tonnen gefördertes Gold. Schätzungen zufolge kommen pro Jahr etwa 3.600 Tonnen neu hinzu.
In Gold investieren – das sollten Anleger wissen
Gold ist ein rares Gut. Anders als zum Beispiel Banknoten kann es nicht beliebig vermehrt werden. Historisch betrachtet konnte das edle Metall gerade in stürmischen Krisenzeiten immer wieder seinen Status als „sicherer Hafen“ bestätigen. Allerdings wirft Gold keine laufenden Erträge wie Dividenden oder Zinsen ab. Zudem müssen sich Anleger um die passende Lagerung kümmern, etwa ein kostenpflichtiges Bankschließfach. Darüber hinaus muss das Währungsrisiko bedacht werden. Das heißt: Weil Gold in US-Dollar gehandelt wird, können sich Währungsschwankungen auf den Gegenwert in Euro auswirken. Steigt der US-Dollar gegenüber dem Euro, erhöht sich die Rendite für Anleger im Euroraum. Fällt der US-Dollar jedoch, schmälert dies den Gegenwert in Euro.
Neu: Gold und Co jetzt direkt in Ihrem Online-Banking bestellen
Gold kann eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio sein. Dabei sollte das Edelmetall eher als Risikoabsicherung denn als Geldanlage betrachtet werden. Lassen Sie sich bei Bedarf von unseren Geldanlage-Profis beraten. Im Terminformular können Sie schnell und einfach ein Beratungsgespräch vereinbaren.
Gut zu wissen: Wir haben einen neuen Kooperationspartner an unserer Seite: die Reisebank*. Ab sofort können Sie Gold, Silber und andere Edelmetalle direkt in Ihrem Online-Banking oder in der SpardaBanking App bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Übrigens auch die passende Fremdwährung für Ihren nächsten Urlaub.
Hinweis: Der Text bezieht sich auf einen Redaktionsstand vom 28. Januar 2026.
Beitragsbilder: iStock | Urheber: e-crow, kuppa_rock
Datum: 04. Februar 2026
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